… erleben, was trennt?

maerz-rechnung_dsl

Am Wochenende habe ich mich über das träge Internet eines Mandanten gewundert. Er sagte, seine Rechnung würde ca. 35€ monatlich betragen und er habe doch DSL. Nach etwas Suchen fanden wir den Login zur FritzBox, dort war die Internet-Geschwindigkeit irgendwas mit 3.500kbit/s, what?

Daraufhin legten wir Logins für das Kundencenter an. Dort stand der Tarifname „Call & Surf Comfort (4) Standard“ aus 2010, der wohl auch auf den Rückseiten der monatlichen Rechnungen erkennbar wäre. Der Mandant hatte wohl auch nicht reagiert als der Postversand vor Jahren eingestellt wurde. Es störte ihn nicht, keine Rechnung zu bekommen, der Rechnungsbetrag blieb ja immer im Rahmen.

Traurig finde ich an dieser Stelle, den Effekt, dass manche langjährigen Kunden mit solchen Vorgehensweisen jahrelang gemolken werden. Das ist nicht das menschliche System, vom dem ich manchmal träume. Neoliberal vermutlich schon.

Daher wird der Mandant zukünftig für den halben Preis 12-mal so schnell surfen können, freie Handygespräche vom Festnetz haben u.v.m. Ich glaube nicht, dass er jemals wieder Leistungen des ehemaligen Monopolanbieters buchen wird.

Er ist übrigens Journalist bei einer der großen Tageszeitungen.

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